Gesundheitsvorsorge unserer Katzen - Norwegische Waldkatzen von Vanessa

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Unsere Cattery

Allgemeine Vorsorge

Unsere Katzen werden mindestens 2x jährlich zur Vorsorgeuntersuchung in der Tierarztpraxis vorgestellt. Bei den anstehenden Impfungen, werden unsere Katzen dann genau untersucht.
Für uns ist es selbstverständlich, dass wir alles tun, damit unsere Katzen bestens versorgt werden.
Auch die Babies sind in ärztlicher Kontrolle. Kein Tier verläßt unsere Haus, ohne geimpft, auf Parasiten untersucht und entwurmt zu sein.
So weit es geht möchte ich meine Tiere mit Homöopathie behandeln. Aber natürlich nur solange, wie dies von der Tierärztin vertretbar ist.


Unsere Tiere werden regelmäßig auf Würmer und sonstige Parasiten per Kotabgabe getestet. Da man sich leider schnell Flöhe einhandelt und wir keine Kitten verkaufen möchten, die Flöhe haben, kämmen wir alle unsere Katzen regelmäßig, damit wir immer sofort feststellen, ob unsere Katze einen Untermieter hat. Außerdem behandeln wir sie falls nötig und nach Absprache unserer Tierärztin mit "Program". Es schützt 3 Monate die Katzen vor einer Flohplage und auch unsere Cattery wird vor Flöhen, die sich ständig ausbreiten, geschützt. Leider trägt man Flöhe mit der Kleidung ins Haus oder holt sich Flöhe auf Ausstellungen. "Program" unterbricht den Entwicklungszyklus der Flöhe. Da es oral gegeben wird, gelangen keine chemischen Rückstände in die Umwelt und Kinder können unmittelbar nach der Behandlung mit dem Tier spielen oder schmusen. Auch ist es schonender für die Kitten, die mit ihren Mamas kuscheln. Ein Spot-On gibt es dann nur, wenn wir uns einen Adultfloh eingefangen haben. Dieser Floh ist dann innerhalb 24 Stunden tot, sobald wir unsere Katze behandeln.
Wir versuchen mit so wenig chemischer Belastung wie möglich unsere Tiere vor Flöhen zu schützen. 


Spezielle Gesundheitsprogramme
für Norwegische Waldkatzen


HCM (hypertrophe Kardiomyopathie)

Wie sie bestimmt gelesen haben, können Norwegische Waldkatzen von Erkankungen betroffen sein, die man auch in anderen Rassen und sogar in Hauskatzenpopulationen gehäuft findet. Darunter ist zb. die Hypertrophe Cardiomyopathie (HCM).
HCM ist eine genetische Erkrankung des Herzens, die sowohl bei Katzen, Hunde, Schweine als auch Menschen auftreten kann.
Wesentliche Krankheitszeichen sind eine Verdickung der Wand der linken Herzkammer.
Klinische Anzeichen treten erst auf, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist.
Was kann man tun um sich zu schützen? Leider gar nichts! Es kann plötzlich auftreten und dann bricht die Welt zusammen.
Aber man kann etwas vorsorglich tun, indem man versucht, dass Risiko zu verringern.
Eine Art HCM ist ein Genfehler. Es wird davon ausgegangen, dass es sich innerhalb einer Rasse immer um dieselbe Mutation handelt, wie bei Menschen innerhalb einer Familie. Also kann man nur darauf achten, keine Tiere in die Zucht zu nehmen, in den HCM Fälle in der Linie vorliegen. Klingt erst ganz logisch - aber wenn man sich mit HCM beschäftigt, erfährt man, dass es viele verschiedene Arten HCM gibt: Die erbliche, die erworbene und die altersbedingte HCM.

Wir als Züchter können also nur eins tun. Unsere Tiere regelmäßig schallen lassen, um so herauszufinden ob unser Tier eine Veranlagung zu HCM hat.
Außerdem wird es immer wichtiger über Generationen hinaus zu schallen, denn nur so kann man erfahren, ob eine erbliche HCM vorliegt.

Daher ist es uns ganz wichtig, dass wir unsere Tiere HCM schallen lassen. Für die Norwegische Waldkatze gibt es leider noch keinen Gentest, daher sind wir auf die Ultraschall-Untersuchung angewiesen. Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, verrät es uns doch, ob Veranlagung zu HCM vorhanden sind. Dadurch können wir ein Tier rechtzeitig aus der Zucht nehmen.
Wir hoffen sehr, so die Ausbreitung des HCM in den Linien zu verhindern.

Auch Sie als Liebhaber können die Zucht der Norwegischen Waldkatze unterstützen. Lassen Sie ihre Tiere schallen und teilen sie das Ergebniss ihren Züchter mit.

Es wird empfohlen, Kater mit zwei Jahren und Katzen mit drei Jahren zu testen. In diesem Alter ist die Erkrankung in der Regel manifestiert. Wenn die Katzen in diesem Alter frei sind, hat man eine gute Chance, dass sie kein HCM bekommen. Ganz sicher kann man leider nie sein. Verläufe mit spätem Auftreten der Symptome können, wie oben genannt, andere HCM-Formen sein. Diese Formen der HCM wird durch Ernährung oder Infektionen hervorgerufen.

Appell: Lassen Sie ihre Katzen wenigstens 1-2 mal schallen!
Ich werde es tun!


PKD (Polyzystische Nierenerkrankung)

Die Erkrankung zeigt sich in mit Urin gefüllten, einen Millimeter bis mehrere Zentimeter großen Bläschen (Zysten). Die Zysten können oft bereits ab der 6. bis 8. Lebenswoche durch eine Ultraschalluntersuchung nachgewiesen werden. Da sich die Krankheit jedoch allmählich entwickelt, ist ein sicherer Ausschluss der Krankheit erst mit höherem Lebensalter möglich. Eine Therapie der Erkrankung ist leider nicht möglich.

Da die PKD autosomal dominant vererbt wird, das bedeutet, dass bereits ein betroffenes Allel zu dieser Erkrankung führt und somit auch mischerbige Tiere in Bezug auf das Defekt-Gen mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später erkranken werden, ist es nicht erlaubt mit PKD erkrankten Tieren zu züchten. Seriöse Züchter werden daher diese Untersuchung bei allen Zuchttieren vor Zuchteinsatz - jedoch frühestens mit 10 Monaten - durchführen lassen.

Laut §11b des deutschen Tierschutzgesetzes ist die Zucht mit einem PKD kranken Tier aus folgendem Grund nicht erlaubt: Sie wird im Gutachten zum Verbot von Qualzüchtungen unter „Weitere monogen vererbte Einzeldefekte und Erkrankungen“ als „Qualzucht“ eingestuft.

Unsere Zuchttiere sind PKD getestet und frei.

GSD4
GSD4 ist leider ein großes Thema bei der Norwegische Waldkatze. Aber kein Thema vor dem man Angst haben muß.
Da möchte ich einfach folgende Seite verlinken.  http://gsd4.de.vu/

Unsere Tiere sind GSD4 frei, da die Elterntiere auch frei sind.

Pyruvatkinase Defizienz (PK)

Unsere Katzen haben bei einer Studie mitgemacht. Die Studie
wurde im Labor UC Davis in Kalifornien durchgeführt.
In dieser Studie geht es um einen Genfehler, der viele Krankheiten bei Katzen auslösen kann. Er nennt sich PK-Defizienz.
Unsere Katzen wurden PK-Defizienz n/n getestet ." no copies of PK"
Wir freuen uns wirklich sehr darüber.
Mehr dazu hier : PK-Defizienz

 
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