Das Leben mit einem potenten Kater - Norwegische Waldkatzen von Vanessa

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Oh neeeeeein, er markiert *kreisch*

Das war das Ende vom ruhigen Leben. Er singt, er jodelt, er miaut in der Nacht und er markiert.
Das Leben mit einem potenten Kater ist nicht leicht.

Unser Joshi gehört zu den Katern, die sehr potent sind. Dafür deckt er sehr gut und sehr oft.
Sobald er die Gelegenheit dazu hat, geht es los.

Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie es bei uns riecht? Geht unser Besuch wieder rückwärts raus?
Oder? Was ja noch viel schlimmer wäre, ist der Kater etwa alleine in einem gefliesten Raum eingesperrt?

Wir haben für uns eine tolle Lösung gefunden. Dank unserem Joshi, der da auch gut mitarbeitet, klappt es super bei uns.

Unser Joshi läuft bei uns in der Wohnung. Tag und Nacht.
Er trägt ein Katerhöschen, was er sehr gut akzeptiert hat. Wenn er damit nicht klar gekommen wäre, hätten wir ihn kastrieren lassen.
Denn mit der Benutzung des Katerhöschen, läßt man sich auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Kater und Dosenöffner ein.
Der Kater soll sich wohl fühlen und der Dosenöffner muss auf Signale des Katers eingehen können und wollen.

Bei uns läuft es so:

Abends bevor wir ins Bett gehen, geht Joshi mit meinem Mann mit ins Badezimmer. Im Badezimmer markiert Joshi komischerweise nie, bzw nur sehr sehr selten.
Dort darf sich Joshi putzen, er geht meistens noch mal Pipi machen und dann bekommt er sein Höschen für die Nacht.

In der Nacht darf er zu uns ins Schlafzimmer. Meistens geht er dann bald schlafen. In den Morgenstunden, wird er dann aber unruhig.
Muß er Nachts noch sein großes Geschäft machen oder muß er Pipi, weckt er uns. Er springt über unser Bett, kratz laut und hektisch im Katzenklo und miaut laut.
Mein Mann springt dann auf, ruft ihn und dann rennt Joshi schon vor ins Badezimmer. Dann läßt mein Mann Joshi erstmal in Ruhe putzen und er kann aufs Klo gehen.
Danach kommt das Höschen wieder um und die Nacht geht weiter.
So Bescheid geben, tut Joshi auch wenn er sich einfach nur putzen möchte oder er doch zuviel markiert hat und ihm sein Höschen zu nass wird.
Tagsüber setzt er sich dann demonstrative neben uns und fängt an sich am Höschen zu lecken.
Er setzt immer Signale und gibt uns so Bescheid. Wir gehen darauf ein, damit er zufrieden sein kann.

Mittlerweile hat Joshi sogar den Bogen raus, wie er das Höschen ein wenig zur Seite schiebt, damit er sein "Goldstück" putzen kann ;)   


Ja, und was machen wir, wenn wir länger außer Haus sind?

Sollten wir mal länger als 5-6 Stunden außer Haus sein, dann kommt unser Joshi mit seiner Lieblingskatze ins große Badezimmer.
Es ist eingerichtet mit einem Kratzbaum, Heizungshängematte, Spieltunnel und Spielzeug, damit er sich richtig wohl fühlen kann.
Und das tut er dann auch...er genießt die Zeit, mit besonders leckerem Futter natürlich und kommt dann später wieder ganz entspannt aus
dem Raum. Da ich nicht berufstätig bin, kommt das aber sehr sehr selten vor. Ich bin immer regelmäßig am Tag zu Hause, um Joshi  die Möglichkeit
zu geben sich mehrmals täglich zu putzen und ihm ein neues Höschen umzutun.

Es gibt ja immer noch hier oder da Personen, die meinen, dass ein Höschen quälerei wäre.
Nein, dass ist es aber nicht....WENN man auf den Kater eingeht und sich die Zeit nimmt, dass sich der Kater regelmäßig putzen kann,
trocken bleibt und man die Signale des Katers kennenlernt und darauf hört.
Bin ich zu faul nachts dem Kater das Höschen zu wechseln und tagsüber auf die Putzbedürfnisse einzugehen, dann ist es natürlich nicht fair.
Solange es so gut bei uns klappt, darf Joshi potent bleiben.
Merken wir, dass er damit nicht mehr klar kommt........dann wird er kastriert........
aber da hoffe ich einfach, dass das noch laaaaaaange dauert ;)


 
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